Gemeinde Obergurig - Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Sehenswürdigkeiten & Ausflugsziele

Alte böhmische Brücke über der Spree

Alte böhmische Brücke über der Spree

Die "Böhmische Brücke", das Wahrzeichen der Gemeinde Obergurig, ist eine Brücke mit zwei ungleichen Bögen aus Natursteinen und wird auf das Jahr 1724 datiert.


Rundwanderweg Obergurig

Ein guter Ausgangsort für den Rundwanderweg in Obergurig ist die Bushaltestelle „Singwitz – Dorf“. Von hier aus geht es zunächst in südlicher Richtung über die Spree den Steinbruchweg hinauf, bis Sie nach ca. 1,2 Kilometern den Dorfteich im Ortsteil Schwarznaußlitz erreichen. Sie folgen nun der Arnsdorfer Straße in westliche Richtung, bis Sie nach ca. 0,9 Kilometern nach Süden in einen kleinen Feldweg einbiegen. Dann durchwandern Sie 1,7 Kilometer den Bärwald und erreichen anschließend die Gaststätte „Schöne Aussicht“ in Sora.

Nach einer kurzen Verschnaufpause wandern Sie in östliche Richtung auf einem Wiesen- und Waldweg entlang, bis Sie nach ca. 2,5 Kilometern die Gaststätte „Jägerhaus“ erreichen. Hier können Sie zudem die „Pumphut-Figur“ und den historischen Dreiecksgrenzstein bewundern.

Weiter geht’s in östliche Richtung ca. 0,6 Kilometer auf den Mönchswalder Berg. Oben angekommen steht hier ein Aussichtssturm, von dem man eine atemberaubende Aussicht genießen kann. Von hier aus wandern Sie dann in östliche Richtung auf einem kleinen Waldweg den Berg wieder hinab, bis Sie nach ca. 1,5 Kilometern den Ortsteil Lehn erreichen.

Sie durchqueren den Ortsteil Lehn auf der Großpostwitzer Straße, erreichen nach der Überquerung eines Bahnübergangs schließlich die Spree und wandern nun am Spreeufer Richtung Westen entlang. Dann geht’s nordwärts an einer Kleingartenanlage entlang, über einen Parkplatz und weiter den Siedlungsweg hinauf bis zur Hainitzer Straße im Ortsteil Großdöbschütz. Nach 1,3 Kilometer haben Sie den Kirschweg erreicht.

Auf diesem Feld- und Wiesenweg wandern Sie nun bis zur Häusergruppe Neuboblitz und erreichen die Ortsverbindungsstraße Bautzen. Nach Überquerung der Eisenbahnbrücke biegen Sie nach Singwitz ab. An dieser Stelle liegen weitere 2,8 Kilometer hinter Ihnen. Jetzt geht’s in westliche Richtung zur „Doberschauer Schanze“, Sie lassen diese südlich von Ihnen und wandern weiter bis ins Spreetal hinunter. Auf einem idyllischen Wanderweg spazieren Sie jetzt flussaufwärts nach Singwitz zurück.

Nach ca. 2,4 Kilometern haben Sie dann wieder Ihren Ausgangsort, die Bushaltestelle „Singwitz – Dorf“ erreicht. Nach ca. 15 Kilometern Rundwanderung erschlossen sich Ihnen grüne Wiesen und Felder, kühle Wälder und eine große Zahl historischer Besonderheiten.



Rundwanderweg Obergurig

Der Spreeradweg – von der Quelle bis Berlin

Von der am höchst gelegenen Spreequelle am Kottmar führt der Weg durch einige der schönsten Orte der Oberlausitz - so auch durch die Verwaltungsgemeinschaft Großpostwitz-Obergurig– über Bautzen bis nach Berlin. Die Strecke ist flankiert von den charakteristischen Umgebindehäusern.

Beim Stopp in Obergurig stoßen die Radler auf die urige „Alte Wassermühle“. Hier ist ein rustikales Eldorado für Radfahrer geschaffen worden: Der Biergarten der Gaststätte lädt zum Verweilen ein und auf dem benachbarten Radfahrer-Campingplatz können Sie den Tag ausklingen lassen.

Entlang des Spreeradweges werden Ihnen weitere Leckereien im „Bierbrauhaus“, im „Kuchenhäusl“ oder im „Eis-Café“ geboten.

Den Weg der Radler zieren immer wieder historische Brücken, wie zum Beispiel die Böhmische Brücke über der Spree. Der Fluss trieb einst zahlreiche Mühlen an. Die „Technik am Wasser“ lädt so regelmäßig zu einer interessanten Pause ein.

Rumpelten in früheren Zeiten Handelskarren auf alten Pfaden über die Böhmische Brücke von und nach Prag, sind heute die „Drahteseltreter“ in Obergurig aktiv.



Der Spreeradweg – von der Quelle bis Berlin

Janko-Mühle auf dem Fuchsweg

Einen weiteren gemütlichen Platz zum Verweilen bietet unsere Janko-Mühle am Mönchswalder Berg. Dort erwartete Sie „das Klappern der Mühle am rauschenden Bach“. Ein idyllisches Plätzchen für ein Picknick oder eine kleine Auszeit vom Alltagsstress.

Zuletzt wurde der Platz durch den Bauhof instand gesetzt und neue Sitzgelegenheiten geschaffen. Auch der Teich wurde saniert und befestigt. Durch einen Bürger unserer Gemeinde wurde die Mühle erneuert und erfreut nun wieder unsere Wanderer.

Janko-Mühle auf dem Fuchsweg
Janko-Mühle auf dem Fuchsweg

Naturlehrpfad

Im Jahr 2008 wurde die Idee geboren, in Obergurig einen Naturlehrpfad entstehen zulassen. Die Tourismusarbeitsgruppe wählte dafür das „Schwarze Büschel“ an der Fortschrittstraße als Standort aus. Mit der Naturschutzstation Neukirch wurden im Mai 2009 kreative Ideen gesammelt, welche Anlaufpunkte der Lehrpfad erhalten soll.

Durch den Bauhof der Gemeinde und dem Holzgestalter Mario Kott (Weikerthof Mönchswalde) wurden die Ideen umgesetzt und der Naturlehrpfad nahm Gestalt an. Einen maßgeblichen Anteil hatten aber auch einzelne Gemeinderäte sowie Vertreter des Heimatvereins an der Aktion.

Pünktlich zum Kindertag im Jahr 2010 konnte der Lehrpfad eingeweiht werden. Der Naturlehrpfad erhielt ein Maskottchen, für welches die Grundschulkinder einen Namen einfallen lassen sollten. Nach der Abstimmung nennt sich die Waldameise nun „Fridolin“.

Im Rahmen der 33h-Aktion waren unsere Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr sowie deren Eltern und der Jugendfeuerwehrwart Herr Andreas Berthold auf dem Lehrpfad aktiv.

Durch diese vielen helfenden Hände konnte die Sprunggrube fertiggestellt werden und der Pfad wurde neu bepflegt. In diesem Naturlehrpfad steckt viel Liebe zum Detail und harte Arbeit und ist somit eine Bereicherung für unsere Gemeinde. Begeistert können Jung und Alt gemeinsam die Natur erleben und das Insektenhotel bestaunen sowie ihre erreichten Weitsprünge mit Tieren aus dem Wald messen.

Naturlehrpfad
Naturlehrpfad

Kuddl-Muddl Spielplatz Obergurig

Nachdem das Hochwasser am 07.08.2010 den Spielplatz an der Sporthalle vernichtet hatte, blieb der Gemeinde nichts anderes übrig als ein Komplettabriss.

Im Februar 2011 rief die Kreissparkasse Bautzen unter dem Motto „Weil es um Kinder geht“ eine Aktion für Spielplätze ins Leben und stellte eine Förderung in Höhe von 20.000 € in Aussicht.

Die Gemeinde erarbeitete gemeinsam mit der Grundschule, Vorsitzenden des Elternrates, dem Holzhaus e. V. und dem Holzgestalter Herrn Mario Kott (Weikerthof Mönchswalde) Ideen, um bei dieser Aktion teilnehmen zu können. In vielen Gesprächen und unter Einbeziehung der Kinder einigte man sich auf einen Entwurf und sogar noch der passende Name wurde von den Kindern geliefert. „Kuddel Muddel“ sollte der neue Spielplatz heißen.

Im Mai 2011 wurden die Vertreter der Gemeinden und Vereine in die Geschäftsräume der Kreissparkasse Bautzen geladen und in einer Festveranstaltung wurden die Gewinner bekannt gegeben. Mit großer Freude konnte der Bürgermeister einen Scheck von 20.000 € entgegennehmen.

Am 05.06.2012 wurde der Spielplatz feierlich eröffnet und begeistert seit dem die kleinsten in der Gemeinde und lädt zum Spielen ein.

Kuddl-Muddl Spielplatz Obergurig

Alte Wassermühle

Entlang des Radweges begegnen Sie der „Alten Wassermühle“ auf der Schulstraße in Obergurig. Das Objekt ist im Besitz der Gemeindeverwaltung und so finden dort regelmäßig Gemeinderatssitzungen, Vereinssitzungen oder ähnliche Zusammenkünfte statt.

Im Erdgeschoss des Gebäudes erwartet Sie eine urige Gaststätte mit Biergarten. Regelmäßig laden die Gastwirte zu öffentlichen Veranstaltungen ein und begeistern mit wechselndem Speisenangebot. Seit kurzem sind auch standesamtliche Trauungen in den Räumlichkeiten der „Alten Wassermühle“ möglich. Für mehr Details besuchen Sie gern die Homepage der Gaststube.

Des Weiteren werden Führungen durch den Heimatverein in der „Alten Wassermühle“ angeboten, wo Sie die alte Mühlentechnik sowie das Museums-Zimmer bestaunen können.

www.alte-wassermuehle.com



Alte Wassermühle Obergurig

Straße der Erinnerung

Eine ganz neue Sehenswürdigkeit wird Ihnen auf der Fortschrittstraße in Obergurig geboten. Am 24. März 2018 wurde die „Straße der Erinnerung“ eröffnet.

Auf 13 Schautafeln wird Ihnen als Dauerausstellung die Industriegeschichte von Obergurig dargelegt. So ist auf dem Großteil der Tafeln der Landmaschinenbau abgebildet, aber auch Historisches zur einstigen Papierherstellung und der Schreibgeräteproduktion fand auf den Tafeln Platz. Initiiert wurde dieses Projekt durch den ortsansässigen Vereins HELO Historische Entwicklung Landmaschinenbau Oberlausitz e.V. sowie dem Heimatverein.

Mit Hilfe von Fördermitteln konnten die Vereine ihre Ideen umsetzen und somit entstand ein weiterer sehenswerter Punkt in der Gemeinde.



Straße der Erinnerung

Turbinenhaus

Sehenswert im Ortsteil Singwitz ist auch das Turbinenhaus, das in den Jahren 1915 bis 1916 für die Sächsische Pulverfabrik errichtet wurde. Aufgrund des Versailler Vertrages durfte Deutschland keinen Sprengstoff mehr herstellen.

So musste die Fabrik stillgelegt werden, woraufhin die Gebäude zur zivilen Nutzung zur Verfügung gestellt wurden. Für die Stromversorgung sorgte noch bis 1976 das Turbinenhaus, das nach der Wende als Museum und gleichzeitig Denkmal erhalten geblieben ist.

Sowohl die kleine als auch die große Turbine können seit 1998 und 2000 wieder betrieben werden. Für Technikbegeisterte ist besonders der 100-PS-Dieselmotor interessant. Ursprünglich trieb dieser über einen Riemenantrieb den Generator an, wenn die Wasserführung Probleme bereitete.



Turbinenhaus Obergurig